• Theresa Holstege

Selbstporträts Zuhause

Gerade zu Beginn der Pandemie waren Shootings mit Menschen überhaupt nicht möglich und auch aktuell nur bedingt. Was also tun?


Ich begann schnell damit, meine Porträt-Ideen an mir selbst zu testen. Das hatte viele Gründe:

  1. In meinem kleinen Notizbuch sammelten sich Foto-Ideen zu Porträts, Settings, Themen (sowie massenweise Skizzen, die endlich einmal in einem Foto umgesetzt werden wollten)

  2. Sich selbst zu fotografieren, fördert die Kreativität und schult den Blick: Hier kann man lernen, umzudenken, zum Beispiel: Wie kann ich mit den Materialien, die mir (zuhause) zur Verfügung stehen ein tolles Fotosetting aufbauen? Wie nutze ich Tageslicht für Fotografie? Wie schaffe ich es, den Fokus auf mich selbst zu setzen und so weiter. Darauf werde ich bei einem anderen Blogpost noch näher eingehen

  3. Und natürlich für mich als Fotografin sehr interessant: Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man VOR der Kamera steht? Denn ich kenne natürlich nur die andere Seite :)

Wie genau ich das Selfie-Shooting Zuhause angegangen bin, liest du hier:


Ausgangssituation: Was habe ich zur Verfügung?

  • Meine Kamera: Canon EOS 5D Mark III, (seit Jahren eine treue Begleiterin, mit der ich alle meine Fotos schieße!)

  • Objektive, die ich nutzen wollte: Canon 24-70 mm f2.8 und Canon 50 mm f1.8

  • Stativ: Rollei C5i und ein Fernauslöser von Canon


Idee: Wie möchte ich mich in Szene setzen?


Ein paar Skizzen im Notizbuch und auf dem iPad haben mir geholfen, eine genaue Vorstellung von meinem Endmotiv zu bekommen.

Was möchte ich erreichen? Wie will ich mich auf den Fotos zeigen? Welchen Ausschnitt möchte ich fotografieren? Wie soll die Stimmung sein?

Ich wollte (wie oft in letzter Zeit 😉) gerne mit Blüten arbeiten. Tipp: Natürliche Materialien wie Blumen eignen sich sehr gut, um konzeptionelle Fotos zu machen. Meine Idee war diesmal, die Blüten im Gesicht und am Hals anzubringen. Die Fotos selbst sollten relativ minimalistisch und clean sein.


Mit Wimpernkleber brachte ich die Blüten an, stellte das Stativ auf und begann zu probieren. Hier siehst du die Ergebnisse:





Meine Learnings


Ich habe viele Dinge ausprobiert und experimentiert. Natürlich hat nicht alles immer auf Anhieb funktioniert. Doch die Erkenntnis hilft mir, auch in unbekannten Situationen schnell reagieren zu können und flexibel mit Problemen während des Shootings umzugehen.


Ich habe gemerkt, dass es nur wenige Dinge braucht, um ein ausdrucksstarkes Foto zu machen: Fensterlicht reicht, ein Stativ muss nicht immer gut sein. Manchmal reicht es, die Kamera auch einfach auf einem Stuhl abzustellen.


Wenn du mehr dazu wissen willst, dann kontaktiere mich gerne oder schau dir meine Angebote an.

Nimm jetzt Kontakt auf!

©2020 by Theresa Holstege

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